Predigten von Theotabea

Predigten von Theotabea

gute handgemachte Predigt

Christsein, schwer oder leicht?

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„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.“ Diese Einladung von Jesus klingt nach Entlastung, nach Aufatmen und neuer Kraft. Aber gleichzeitig spricht Jesus auch davon, sein Joch auf sich zu nehmen. Ein sanftes Joch – und doch bleibt es ein Joch.

In dieser Predigt gehen wir der Frage nach, ob Christsein eigentlich leicht sein sollte. Macht der Glaube das Leben leichter, schöner und freier? Oder gehört zum Christsein auch die Herausforderung, sich an Jesu Worten auszurichten, Verantwortung zu übernehmen und sich im Alltag bewähren zu lassen?

Zwischen Trost und Anspruch, zwischen Geschenk und Aufgabe scheint eine Spannung zu liegen. Wir schauen auf beide Seiten dieser Frage und entdecken, wie sie vielleicht gar kein Widerspruch sein müssen. Denn die Nachfolge Jesu verspricht nicht unbedingt ein müheloses Leben – aber ein Leben, das nicht allein getragen werden muss.

Themen dieser Folge:

Die Einladung Jesu an die Müden und Belasteten
Was mit dem „sanften Joch“ gemeint ist
Christsein zwischen Erquickung und Herausforderung
Glaube als Geschenk und Aufgabe
Wie Jesu Nachfolge leicht und schwer zugleich sein kann

Viel Freude beim Hören und Nachdenken. Wenn dir die Predigt etwas mitgegeben hat, teile die Folge gerne mit anderen oder abonniere den Podcast, um keine Predigt zu verpassen.

Halb so schlimm - wie ist das mit dem Teilen?

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Teilen klingt nach einer schönen Idee. Doch im Alltag merken wir schnell: Teilen ist gar nicht so einfach.

In dieser Predigt geht es um die Frage, warum uns Teilen manchmal schwerfällt. Wir leben in einer Welt, die von Besitz, Leistung und Kapital geprägt wird. Wer genauer hinschaut, kann leicht den Eindruck gewinnen, dass gerechtere gesellschaftliche Bedingungen nötig wären, damit Teilen wirklich gelingt.

Dazu kommt eine weitere Herausforderung: Es fällt uns schwer, die Bedürfnisse von Menschen wahrzunehmen, die wir gar nicht kennen. Wie können wir mit Menschen teilen, die weit entfernt sind, deren Lebensrealität wir nicht verstehen und zu denen wir keine persönliche Beziehung haben? Und selbst dort, wo Menschen ganz nah sind, stehen oft Unsicherheit und Angst im Weg. Was braucht mein Gegenüber wirklich? Wird mein Angebot überhaupt angenommen? Was, wenn ich zurückgewiesen werde?

Die Predigt nimmt diese Hürden ernst, bleibt aber nicht bei ihnen stehen. Denn trotz aller Schwierigkeiten lohnt sich Teilen. Es entspricht Gottes Wunsch für unser Zusammenleben und eröffnet neue Möglichkeiten von Gemeinschaft, Nähe und gegenseitiger Fürsorge. Wo Teilen gelingt, entsteht etwas Schönes, Wunderbares und Segensreiches.

Superkraft Gottes - Der Heilige Geist

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Was gibt Menschen die Kraft, weiterzugehen, wenn Verletzungen tief sitzen? Woher kommt die Fähigkeit zu vergeben, neu anzufangen oder alte Rechnungen hinter sich zu lassen?

In dieser Folge spreche ich über Gottes „Superkraft“ – den Heiligen Geist. Es geht um die lebendige Gegenwart Gottes, die Menschen von innen heraus verändert und stärkt.

Ausgehend von Jeremia 31 entdecken wir die Verheißung des neuen Bundes: Gott schreibt seinen Willen nicht mehr nur auf Steintafeln, sondern in die Herzen der Menschen. Der Heilige Geist wird zur inneren Kraftquelle, die trägt, ermutigt und befähigt.

Alles fake? Vom Wert echter Begegnung

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In dieser Folge geht es um den Wert echter Begegnung.

Als Jesus nach Jerusalem kommt, tut sich eine Szene voller Spannung auf: Menschen jubeln ihm zu, feiern ihn, rufen „Hosianna“. Doch wie echt sind diese Momente eigentlich? Nur kurze Zeit später kippt die Stimmung. Hinter Jubelrufen und lachenden Gesichtern verbirgt sich Lüge und Verrat.

Dem gegenüber steht die Geschichte der Frau in Bethanien, die Jesus salbt. Eine echte Begegnung. Die Frau möchte Jesus etwas Gutes tun, von Herzen, ohne Hintergedanken.

Auch wir leben in einer Zeit voller „Fake-Momente“ – gerade in Social Media, wo vieles inszeniert, gefiltert und oberflächlich ist. Umso wichtiger ist es, den Wert echter Begegnung neu zu entdecken: dort, wo Menschen sich wirklich sehen, wo Worte ehrlich gemeint sind und wo gute Taten nicht aus Berechnung entstehen.

Diese Predigt lädt dazu ein, genauer hinzuschauen:
Wo erlebe ich echte Begegnung? Wo lasse ich sie zu? Und bin ich bereit, sie anzunehmen?

Denn echte Nähe, echte Worte und echte Gesten haben die Kraft, unser Leben tiefer und reicher zu machen.

Hier die Bibelstelle aus dem Evangelium nach Markus, Kapitel 14:

Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat. 

Freiheit vorwärts

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Freiheit ist kein Ausstieg – Mutig leben mit Gott im Rücken

Was bedeutet eigentlich evangelische Freiheit?

Oft klingt Freiheit nach: keine Regeln, keine Erwartungen, keine Grenzen. Hauptsache unabhängig. Hauptsache ich muss nichts mehr.
Aber die Freiheit, von der das Evangelium spricht, ist keine Fluchtbewegung. Sie ist kein „Endlich raus hier“. Und sie ist auch kein Wegducken.

Evangelische Freiheit ist gefüllte Freiheit.
Sie entsteht nicht dadurch, dass wir alles hinter uns lassen – sondern dadurch, dass wir wissen, wer hinter uns steht.

In dieser Folge geht es um eine Freiheit,
– die nicht leer ist,
– die nicht nur verneint,
– die nicht im Rückzug lebt,

sondern um eine Freiheit, die dich ins Leben schickt.

Mit Gott im Rücken darfst du dich stellen:
deinen Fragen, deinen Beziehungen, deinen Aufgaben, deinen Ängsten.
Nicht, weil alles leicht ist. Sondern weil du getragen bist.

Freiheit heißt nicht: Ich brauche niemanden.
Freiheit heißt: Ich bin gehalten – und deshalb kann ich mutig sein.

Für alle, die ihren Glauben nicht als Ausstieg aus der Welt verstehen,
sondern als Kraftquelle für ein echtes, verantwortliches Leben.

Zum Nachlesen pack ich euch den Josua nochmal in die Shownotes und den wunderbaren Psalm 31, 8.9:

Psalm 31:
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, dass du mein Elend ansiehst und kennst die Not meiner Seele und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Hör' mal, Herz.

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Wir leben im Dauerrauschen. Meinungen sind schnell. Urteile noch schneller.
Es ist oft genug notwendig, sich selbst zu schützen.

Denn offen zu bleiben ist riskant.
Wer fühlt, kann verletzt werden.
Wer Mitgefühl zulässt, macht sich angreifbar.

Also schützen wir uns. Mit Distanz. Mit Ironie. Mit schnellen Antworten.

Was, wenn ein hörendes Herz kein Zeichen von Schwäche ist, sondern von echter Weisheit?
Mein Vorbild ist König Salomo, der sich genau das wünscht: Ein hörendes Herz - wie großartig.

In dieser Folge geht es um den Mut, innerlich weich zu bleiben in einer harten Welt und um meinen ganz persönlichen Wunsch: Ich wünsche mir, dass Mitgefühl sich lohnt. Dass Fühlen, Hören und Lieben am Ende mein Leben wertvoll machen.

Durststrecke

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Die Tage sind grau, die Energie fehlt, alles fühlt sich schwer an.
Da ist er der Winterblues – und mit ihm eine innere Durststrecke.

Was tun, wenn Gebete leer klingen und der Glaube müde wirkt?
Wenn Fragen lauter sind als Antworten?

In dieser Predigt geht es um genau diese Zeiten. Um das Durchhängen, das Zweifeln – und um die leise Suche nach Hoffnung.

Wie kann Gott mir in einer Durststrecke begegnen? Was kann ich tun, um zu spüren:
Auch in schweren Zeiten ist Veränderung möglich?

Diese Folge lädt dich ein, deine Durststrecke nicht zu verdrängen, sondern sie vor Gott zu bringen.
Denn manchmal beginnt neues Leben genau dort, wo wir unsere Leere eingestehen und ehrlich nach Hoffnung fragen.

Halt dich an Gottes Liebe fest

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Woran kannst du dich im Leben festhalten? Ich erzähle von der Weihnachtszeit, wie ich sie vor 2 Jahren erlebt habe. Schwanger und mit Sorgen vor der Geburt. Eine Sache hat mir ganz besonders geholfen. Außerdem verrate ich, was das mit Gottes Liebe zu tun hat und frage: Wie kann das gelingen, sich an Gottes Liebe festzuhalten?

Schwer entflammbar

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Ich möchte euch über einen Mann erzählen, der es im Advent nicht schafft, eine Kerze anzuzünden. Und merkt: Mein Leben ist genauso. Lasst uns gemeinsam eine Lösung für ihn finden. Denn: schwer entflammbar ist nur für Gegenstände gut - wenn wir selbst das innere Licht nicht spüren, ist das kein gutes Gefühl. Und das im Advent. Advent soll schön sein. Kerzen, Lebkuchen, Lachen. Manchmal kommt aber auch ein Gefühl der Leere auf: Leere Herzen, leere Wünsche, leere Zimmer im Haus. Kein Leuchten, das es ausfüllt.

Ein Teil von Gottes großer Liebe

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In dieser Folge erzähle ich euch von einer biblischen Heilungsgeschichte, die mich besonders berührt, und teile meine eigenen Erfahrungen mit Krankheit und dem Warten auf Hilfe. Ich gebe einen Einblick in mein Erleben: Die Hilflosigkeit, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, bis hin zur unendlichen Erleichterung, wenn echte Unterstützung kommt. Dabei zeige ich, wie Nächstenliebe und Mitgefühl im Alltag spürbar werden. Ihr erfahrt, wie wir selbst zu Engeln für andere werden können und warum jede kleine Geste zählt. Hört rein und lasst euch inspirieren, die Liebe Gottes im eigenen Leben zu entdecken und weiterzugeben.

Über diesen Podcast

Ich veröffentliche ausgewählte Predigten für euch zum Nachhören und Hinhören.

Besucht mich auf meiner Seite:
https://theotabea.home.blog

Eure Theotabea

von und mit Tabea Kraaz

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