Halb so schlimm - wie ist das mit dem Teilen?
Teilen klingt nach einer schönen Idee. Doch im Alltag merken wir schnell: Teilen ist gar nicht so einfach.
In dieser Predigt geht es um die Frage, warum uns Teilen manchmal schwerfällt. Wir leben in einer Welt, die von Besitz, Leistung und Kapital geprägt wird. Wer genauer hinschaut, kann leicht den Eindruck gewinnen, dass gerechtere gesellschaftliche Bedingungen nötig wären, damit Teilen wirklich gelingt.
Dazu kommt eine weitere Herausforderung: Es fällt uns schwer, die Bedürfnisse von Menschen wahrzunehmen, die wir gar nicht kennen. Wie können wir mit Menschen teilen, die weit entfernt sind, deren Lebensrealität wir nicht verstehen und zu denen wir keine persönliche Beziehung haben? Und selbst dort, wo Menschen ganz nah sind, stehen oft Unsicherheit und Angst im Weg. Was braucht mein Gegenüber wirklich? Wird mein Angebot überhaupt angenommen? Was, wenn ich zurückgewiesen werde?
Die Predigt nimmt diese Hürden ernst, bleibt aber nicht bei ihnen stehen. Denn trotz aller Schwierigkeiten lohnt sich Teilen. Es entspricht Gottes Wunsch für unser Zusammenleben und eröffnet neue Möglichkeiten von Gemeinschaft, Nähe und gegenseitiger Fürsorge. Wo Teilen gelingt, entsteht etwas Schönes, Wunderbares und Segensreiches.
Hier der Text aus der Apostelgeschichte zu Nachlesen: "Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen. Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte. Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen."
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